Alternative Investmentfonds (AIF)

Beteiligungen an Alternativen Investmentfonds stellen neben der Anlage in offenen Investmentfonds, der Anlage in Versicherungsprodukten und dem Investment in Direktanlagen – wie z.B. in Immobilien – einen weiteren interessanten Weg der Geldanlage dar.

Unter den Alternativen Investmentfonds werden lt. der Europäischen Kommission Organismen gefasst, die ein begrenztes Anlagekapital gemäß einer festen Anlagestrategie zum Nutzen dieser Anleger investiert. ( siehe auch rechtlicher Rahmen der AIF )

Die AIF besitzen in aller Regel einen definierten Platzierungszeitraum wie auch eine begrenzte Laufzeit. Sie werden meistens in der Rechtsform der GmbH & Co.KG konzipiert.

Je nach Art der Investitionsobjekte unterscheidet man zwischen Fondstypen – wie:

Immobilienfonds
Wohn- und
Gewerbefonds
Energie- / Umweltfonds
Windkraft-
Wasserkraftfonds
Nachhaltigkeitsfonds
Waldfonds
Private Equity Fonds

Wie alle Anlagealternativen so haben auch und insbes. die Alternativen Investmentfonds konzeptionsspezifische Vor- und Nachteile bzw. Chancen und Risiken. Während Direktinvestments das unmittelbare Schicksal der direkt ausgewählten Einzelanlage auszeichnen und damit weder eine Risikostreuung noch eine Ertragsverwässerung besitzen, beabsichtigen breitgestreute offene Investmentfonds grade diese Risikostreuung. Der Direktinvestor wählt das einzelne Anlageobjekt bewusst selbst aus; der offene Investmentfonds wird dagegen durch den Fondsmanager gemanagt. Der Anleger, der sein Geld in eine Vermögensverwaltung gibt, mandatiert den Verwalter. Ein wesentliches Kriterium für die Wahl der Anlageform ist mithin auch die beabsichtigte Mitwirkung des Anlegers bei der Investitionsentscheidung und allen Folgeentscheidungen.

Der Anleger in einem Alternativen Investmentfonds ist unternehmerisch engagiert, wünscht eine gewisse Fokussierung seines Investment, kann oder will ein einzelnes Projekt nicht auswählen, finanzieren und/oder nachhaltig professionell betreuen. Andererseits möchte er ggf. nicht von den Schwankungen der Kapitalmärkte, den Weltbörsen abhängig sein.

In dem Maße, in dem er die Entscheidungsgewalt bzw. das Management abgibt, geht er Risiken ein und muss konzeptionsspezifische Fremdleistungen vergüten. Insbes. im Vergleich zu den offenen Investmentfonds nimmt der Anleger Einschränkungen hinsichtlich der Verfügbarkeit bzw. Veräußerbarkeit in Kauf. In gleichem Maße kauft er sich Kompetenz ein, über die er selbst nicht verfügt und das kostbarste Gut: freie Zeit.

Neben den genannten Besonderheiten gibt es diverse weitere Unterscheidungsmerkmale zu den anderen Anlageformen wie auch unter den einzelnen Angeboten der Alternativen Investmentfonds [AIF].

Bei der Auswahl der speziell für Sie geeigneten Anlageform bzw. konkreten Anlage beraten wir Sie gern und greifen auf eine 30 jährige Erfahrung und das dabei gesponnene Kompetenznetzwerk zurück.

Beispielhaft möchten wir hier auf zwei AIF Angebote eines Unternehmens hinwiesen, die nicht nur alle neuen aufsichtsrechtlichen Normen erfüllen, sondern herausragende Ratingnoten erhalten haben und zudem unseren eigenen Prüfkriterien genügen – einen Fonds für Einmalanleger, einen für Sparer.

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Rechtliche Rahmen für Alternative Investmentfonds

rechtliche Rahmen für Alternative Investmentfonds [AIF]Ein AIF-Fonds investiert als „Organismus für gemeinsame Anlagen …“, Kapital von einer Anzahl von Anlegern „gemäß einer festgelegten Anlagestrategie zum Nutzen dieser Anleger“.

Die AIF-Fonds unterteilen sich in Publikums-AIF und Spezial-AIF. Letztere stehen ausschließlich professionellen und semiprofessionellen Investoren offen.

Verwahrstelle: Strikt getrennt von der KVG ist die Verwahrstelle. Diese verwahrt die Vermögensgegenstände des AIF und kontrolliert die Verfügungen der Kapitalverwaltungsgesellschaft. In aller Regel ist sie ein spezialisiertes Kreditinstitut. Diese wurden früher bei den offenen Investmentfonds als Depotbank bezeichnet.

Um die Anleger darüber hinaus zu schützen, unterliegen alle Fonds der Aufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin).

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